Simon Eder (L) and Lisa Theresa Hauser of Austria celebrate after placing second during the Single Mixed Relay competition of the IBU Biathlon World Cup in Pokljuka, Slovenia on December 2, 2018. (Photo by Jure Makovec / AFP)        (Photo credit should read JURE MAKOVEC/AFP/Getty Images)

Eder/Hauser 2. in Single-Mixed-Staffel von Soldier Hollow

via Sky Sport Austria

Salt Lake City (Utah) (APA) – Österreichs Biathleten Simon Eder und Lisa Hauser haben ihre schon traditionell starken Leistungen in Single-Mixed-Staffeln am Sonntag in Soldier Hollow prolongiert. Das ÖSV-Duo belegte 22,9 Sekunden hinter den Italienern Lukas Hofer und Dorothea Wierer Rang zwei, mit klarem Abstand Dritte wurden die Franzosen Antonin Guigonnat/Julia Simon. Hauser/Eder waren auch in Pokljuka Zweite geworden.

Damals zum Saisonauftakt Anfang Dezember hatten aber wie gewohnt die Damen 6,0 km und die Herren 7,5 km zu bewältigen, diesmal war es erstmals im Weltcup umgekehrt. Damit machte Eder den Anfang, war nach dem ersten Liegendschießen Erster, fiel nach einem Nachlader aber auf Rang fünf zurück. Auch der in nun sieben Antreten stets unter die Top Zwei gekommenen Hauser passierte in ihrer ersten Schleife ein Nachlader, das war es aber mit den Fehlschüssen der Österreicher.

Von Rang vier aus ging Eder in seine zweite Tranche, brachte sein Team mit einem läuferisch wie schieß-technisch sauberen Leistung zurück an die Spitze. Hofer übergab aber nur 1,4 Sek. dahinter an Wierer, nach dem insgesamt vorletzten Schießen hielt Hauser den knappen Vorsprung auf die Konkurrentin. Bis zum Stehendschießen riss die Tirolerin aber ab, beide schossen letztlich erneut fehlerfrei. Dadurch kam Hauser nicht mehr an Wierer heran, aber auch die übrige Konkurrenz nicht an sie.

Der fünfte ÖSV-Podestplatz in dieser Saison gibt auch für die Weltmeisterschaften im März in Östersund Hoffnung, wo es die WM-Premiere dieses Bewerbs geben wird. “Ich habe gewusst, sie hat gute Nerven und das hat sie dann auch eindrucksvoll unter Beweis gestellt”, lobte Eder seine Teamkollegin. “Wieder ein Stockerlplatz ist natürlich lässig, die Serie geht weiter.”

Hauser freute sich natürlich, das gute Ergebnis als Schlussläuferin ins Ziel gebracht zu haben. “Es ist richtig cool wieder auf dem Podest zu stehen. Natürlich wird es auch schwieriger, weil der Druck aufgrund der höheren Erwartungshaltung steigt.”

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