Dave Cameron: „Meine Spieler haben heute sehr viel investiert“

via Sky Sport Austria
  • Matt McIlvane: „Heute haben wir auch von den Fehlern des Gegners profitiert“
  • Philippe Lakos: „Es hat sich super angefühlt, leider haben wir nicht gewonnen“
  • Thomas Raffl: „Leider habe ich den Schiedsrichter zu spät gesehen, ich wünsche ihm eine gute Besserung“
  • Franz Kalla: „Wir belohnen uns nicht“
  • Florian Iberer: „Ein Topspiel auf sehr hohem Niveau“

 

Die spusu Vienna Capitals verlieren gegen den EC Red Bull Salzburg mit 2:4. Alle Stimmen zur Partie bei Sky X.

 

spusu Vienna Capitals – EC Red Bull Salzburg, 2:4 (0:0, 1:3, 1:1)

 

Dave Cameron (Head Coach Vienna Capitals):

…vor dem Spiel: „Wir waren nicht konstant, es gab viele Phasen, in denen wir gutes Eishockey spielen, aber wir haben auch Schwächephasen. Die anderen Mannschaften sind sehr gut. In der Defensive zeigen sich die Probleme der fehlenden Konstanz. Phil Lakos wieder im Team zu haben, fühlt sich gut an. Er ist lange Profi und weiß was zu tun ist, er ist wieder gesund. Wir freuen uns, er bringt die Physis hinein. Er könnte ein großer Vorteil für uns sein. Es waren bis jetzt enge Spiele. Wir brauchen heute sicher unser A-Game.“

…nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden mit der Vorstellung, mir hat sehr viel gefallen, wir wurden aber für die Fehler bestraft. J.-P. Lamoureux ist einfach gut. Die Tabelle lügt nicht, sie haben mehr Spiele gewonnen. Es waren enge Spiele gegen Salzburg in dieser Saison. Sie können in jeder Situation ein Tor schießen, das macht den Unterschied. Meine Spieler haben heute sehr viel investiert.“

 

Matt McIlvane (Head Coach EC Red Bull Salzburg):

…nach dem Spiel: „Teilweise waren wir glücklicher, wir waren heute erst im ersten Spiel nach der Pause. Mit dem ersten Drittel war ich nicht zufrieden, das zweite haben wir schlecht begonnen, dann aber zurückgefunden und die Tore geschossen. Es hat heute gereicht. Heute haben wir auch von den Fehlern des Gegners profitiert.“

 

Philippe Lakos (Vienna Capitals):

…nach dem Spiel: „Es hat sich super angefühlt, leider haben wir nicht gewonnen, die nächste Partie dann. Wir haben ein paar Chancen nicht genützt und in Überzahl ein Tor bekommen, sowas darf nicht passieren. Wir werden über unsere Fehler reden und dann Kopf hoch und das nächste Spiel gewinnen. Ich bin bereit und hoffe, dass ich wieder dabei bin.“

 

Thomas Raffl (EC Red Bull Salzburg):

…vor dem Spiel: „Schön wieder dabei zu sein, zwei Monate sind eine lange Zeit, jetzt bin ich wieder 100 Prozent fit. Persönlich war es eine harte Zeit, aus Mannschaftssicht freue ich mich, dass die Teamkollegen so eine gute Leistung gezeigt haben. In dem Fall spielt es keine Rolle gegen wen das Spiel ist, ich will aufs Eis und spielen. Ich bin in einer Top-Verfassung und muss schauen, dass ich in den Spielrhythmus hineinkomme. Wien ist eine kompakte Mannschaft mit guten Verteidigern, es wird ein enges Spiel werden und vorne müssen wir die Chancen effizient nutzen.“

…nach dem ersten Drittel: „Wir können mit dem Drittel nicht zufrieden sein. Im Fünf-gegen-Fünf müssen wir kompakter stehen. Leider habe ich den Schiedsrichter zu spät gesehen und ihn genau mit der Schulter am Kopf erwischt, es ist bitter, hoffentlich erholt er sich gut, ich wünsche ihm eine gute Besserung.“

 

Brenden Kichton (Vienna Capitals):

…nach dem ersten Drittel: „Es war eine unglückliche Situation in Graz mit meinem Knie, ich bin am Weg zurück und hoffentlich bald zurück. Abwarten, mit den Doktoren reden, ich tue alles um schnell zurück zu sein, im Moment schauen wir von Tag zu Tag. Alles ist möglich. Ich vermisse das Eishockey, es dauert schon zu lange. Mir gefällt das erste Drittel sehr gut, wir haben unsere Chancen gehabt und müssen es schaffen den Puck am Torwart vorbeizubringen.“

 

Franz Kalla (General Manager Vienna Capitals):

…nach dem zweiten Drittel: „Wir belohnen uns nicht und Salzburg hat die Klasse unsere Fehler auszunützen. Die Saison hat Auf und Abs, viele Verletzungen, nicht nur bei uns. Wir haben Luft nach oben. Es fehlt uns Brenden Kichton, einer der besten Verteidiger der Liga. Wahnsinnig schwer, wir wissen nicht genau wie der Heilungsverlauf weitergeht. Wir müssen zuwarten und hoffen. Wir werden heute nach dem Spiel wieder beraten. Wenn wir Ersatz holen, dann muss er qualitativ gut sein. Phil Lakos ist ein anderer Verteidiger-Typ als Brenden Kichton, mit seiner Erfahrung kann er der Mannschaft immer helfen. Einen Phil in den Reihen zu haben, ist von Vorteil.“

…über den verletzten Schiedsrichter: „Der Referee ist erstversorgt und mit der Rettung ins Spital gebracht worden. Er hat sich die Schulter ausgekegelt. Es geht ihm gut, er ist ansprechbar, aber hat nicht mehr alles in Erinnerung. Er ist gut versorgt.“

 

Florian Iberer (Sky Experte):

…vor dem Spiel: „Das Spiel hat für die Capitals noch einen größeren Stellenwert. Um den Anschluss nicht zu verlieren, den ersten Platz vielleicht noch erreichen zu können und den zweiten abzusichern. Wenn einer Raffl physisch was wegnehmen kann, dann ist es Phil Lakos. Er bringt Stabilität und Ruhe nach hinten. Derzeit passieren den Capitals einige Konzentrationsfehler, die in dieser Jahreszeit nicht passieren dürfen. Es wird ein enges Spiel werden, taktisch geprägt, die Torhüterleistungen werden mitentschieden und kleine Fehler in der Defensive werden den Ausschlag geben.“

…nach dem ersten Drittel: „Es werden keine Blumen ausgetauscht, ein toller Hit von Lakos ist der Auseinandersetzung vorausgegangen und die neue Gangart der Caps wurde gezeigt, es waren tolle Szenen. Die Intensität war dabei, die Caps sind rausgekommen wie aus der Pistole geschossen. Sie haben sich die Chancen erarbeitet. Raffl hat sich sofort hineingearbeitet. J.-P. (Lamoureux) weiß immer, wo die Scheibe ist, da ist es ganz schwer den Torwart zu besiegen. Der beste in der Liga. Man muss den Caps Tribut zollen, sie haben 110 Prozent gegeben und gezeigt, dass sie den Bulls ihr Spiel aufzwingen wollen.“

…nach dem zweiten Drittel: „Die Caps haben dominiert, ein, zwei kleine Fehler gemacht und dann in Rückstand geraten. Sie machen vieles richtig, aber kommen nicht zum Erfolg. Da muss man mental stark sein und sich für das letzte Drittel in der Kabine motivieren.“

…nach dem dritten Drittel: „Für mich war es von der ersten Sekunde weg ein Topspiel. Die Caps wollten gewinnen, das hat man in jeder Phase gesehen. Salzburg hat es dann trocken heruntergespielt und war um einiges kaltschnäuziger. Ich war überrascht wie gut Phil Lakos gleich gespielt hat. In der Tabelle haben die Wiener Boden verloren, aber in einer möglichen Playoff-Serie sieht man, dass man dran wäre. Klar, dass es für Salzburg nach einer langen Pause schwierig ist. Es sind sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenübergestanden. Ein Topspiel auf sehr hohem Niveau.“