COLOGNE, GERMANY - SEPTEMBER 25:  Simon Terodde of Koeln celebrates with team mate Dominick Drexler of Koelnafter scoring his teams second goal during the Second Bundesliga match between 1. FC Koeln and FC Ingolstadt 04 at RheinEnergieStadion on September 25, 2018 in Cologne, Germany.  (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Terodde verdirbt Nouri-Einstand beim FC Ingolstadt – Union springt auf Platz zwei

via Sky Sport Austria

Simon Terodde hat Alexander Nouri das Debüt auf der Trainerbank des FC Ingolstadt verdorben. Mit seinen Saisontreffern neun und zehn sorgte der 30-Jährige für einen glücklichen 2:1 (0:0)-Sieg des 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga gegen die Gäste von der Donau, die ihre dritte Niederlage in Folge kassierten. Köln verteidigte mit viel Mühe erfolgreich die Tabellenführung.

Auf Platz zwei verbesserte sich Union Berlin durch ein 2:0 (0:0) gegen Holstein Kiel, für das Grischa Prömel (90.) und Sebastian Polter (90.+4) in der Schlussphase sorgten. Die Köpenicker sind unter ihrem neuen Trainer Urs Fischer weiter ungeschlagen und liegen drei Zähler hinter dem FC.

Neuer Dritter ist Dynamo Dresden, das im vierten Spiel unter seinem neuen Coach Maik Walpurgis mit 1:0 (1:0) beim zuvor fünfmal nacheinander unbesiegten VfL Bochum seinen dritten Dreier feierte. Gut im Rennen liegt auch Arminia Bielefeld, das in letzter Minute 2:1 (0:0) beim SV Darmstadt 98 gewann.

In Köln zeigte Ingolstadt vor 45.000 Zuschauern eine äußerst engagierte Vorstellung im ersten Match unter dem erst am Vortag verpflichteten Nachfolger von Stefan Leitl. Der ehemalige Werder-Coach Nouri konnte in der 53. Minute das 1:0 von Sonny Kittel bejubeln, der sechs Minuten später ein weitere hochkarätige Chance ausließ. Terodde verwandelte dann in der 70. Minute einen Foulelfmeter, ehe er in der 85. Minute den fünften Saisonsieg der Geißböcke perfekt machte.

In Bochum verwandelte der Senegalese Moussa Kone in der 39. Minute einen Handelfmeter zum 1:0 für die Gäste, das bis zum Ende Bestand hatte. Darmstadt ging durch Kapitän Aytac Sulu (66.) in Führung, ehe Roberto Massimo (90.) und Florian Hartherz (90.+3) das Spiel noch drehten.

Wegen des angekündigten Stimmungsboykotts blieb es in den ersten 20 Minuten in allen Stadien auf den Rängen ungewohnt ruhig.

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