PADERBORN, GERMANY - FEBRUARY 15: Mohamed Draeger (R) of Paderborn tackles Florian Kainz of Koeln during the Second Bundesliga match between SC Paderborn 07 and 1. FC Koeln at Benteler Arena on February 15, 2019 in Paderborn, Germany. (Photo by Thomas F. Starke/Bongarts/Getty Images)

Kainz fliegt bei dramatischer Köln-Niederlage vom Platz

via Sky Sport Austria

Der 1. FC Köln hat trotz des emotionalen Tor-Comebacks von Anthony Modeste wichtige Punkte im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga verschenkt.

Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang unterlag im Duell der besten Offensivreihen beim SC Paderborn trotz einer Zwei-Tore-Führung mit 2:3 (1:0).

Modeste (73.) traf nur vier Minuten nach seiner Einwechslung zum zwischenzeitlichen 2:0, 90 Tage nach Bekanntgabe des Wechsels flossen beim Franzosen gleich nach dem Treffer die Tränen. Zuvor hatte bereits Sturmkollege Jhon Cordoba (38.) getroffen. Bernard Tekpetey (80.), Kai Pröger (86.) und Marlon Ritter (90.+2) drehten in einer denkwürdigen Endphase die Begegnung. In der hektischen Schlussphase sah ÖFB-Teamspieler Florian Kainz (88.) wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.

Mit nun 39 Punkten liegt Köln als Tabellenzweiter weiter vier Zähler hinter Spitzenreiter Hamburger SV. Paderborn (37) bleibt zuhause weiter ungeschlagen und verbesserte sich zunächst auf Relegationsplatz drei.

Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wurde das Spiel in Sachen Intensität zunächst den hohen Erwartungen gerecht. Beide Teams setzten den Gegner schon an dessen Strafraum unter Druck und schalteten nach Ballgewinn schnell um, Cordoba (6.) aufseiten der Kölner und Tekpetey (12.) für Paderborn kamen schnell zu guten Chancen.

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Die Kölner wirkten durch die spektakuläre 3:5-Niederlage aus dem Hinspiel gewarnt und erarbeiteten sich im Laufe der ersten Hälfte ein Übergewicht. Eine der wenigen guten Chancen nutzte Cordoba per Direktabnahme aus kurzer Distanz. Auch Paderborn wirkte im Umschaltspiel zwar gefährlich, kam aber im Spielverlauf zunächst immer seltener durch. Das änderte sich aber in den letzten Minuten.

Sandhausen verpasst Befreiungsschlag

Nach dem zweiten Duell des Abends tritt der SV Sandhausen im Kampf um den Klassenerhalt auf der Stelle. Durch das 1:1 (1:1) gegen Darmstadt 98 verpasste die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat den zumindest vorläufigen Sprung ans rettende Ufer und belegt nach nur einem Sieg aus den vergangenen zwölf Spielen weiterhin den Abstiegsrelegationsplatz. Darmstadt hingegen wahrte durch das Remis nach zuvor zwei Niederlagen seinen Vorsprung von sechs Punkten auf Sandhausen.

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(SID).

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