Mike Coffin: „Ich dachte, ich schaue Houston gegen Golden State”

via Sky Sport Austria
  • Elijah Wilson: „Wir wollten ein Statement setzten“
  • Werner Sallomon: „Wir haben zu wenig Energie aufs Spielfeld gebracht“
  • Maximilian Hopfgartner: „Wir haben heute leider nicht mit unserem vollen Potenzial gespielt“
  • Predrag Miletic: „Ich brauche jetzt bisschen mehr Übung, um in Form zu kommen“

Klosterneuburg Dukes verliert gegen Kapfenberg Bulls mit 71:87. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Klosterneuburg Dukes – Kapfenberg Bulls 71:87

(Head Coach Klosterneuburg Dukes):

…über das Spiel: „Ich glaube, wir hatte das ganze Spiel das Nachsehen. Es war jetzt nicht irgendwo ersichtlich, dass wir da rankommen. Wir haben heute zu wenig Energie aufs Spielfeld gebracht, eigentlich überhaupt keine. So kann man gegen Kapfenberg einfach nicht spielen und schon gar nicht gewinnen. Ich weiß jetzt nicht genau, woran es gelegen hat. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass wir unseren Rhythmus durch die vielen Ausfälle verloren haben. Das war heute ein bisschen holprig das Ganze. (..) Man muss Kapfenberg gratulieren, sie waren heute die bessere Mannschaft.“

…über Predrag Miletic: „Wir mussten heute mal versuchen, wie es in einer Spielsituation wirklich ausschaut. Grundsätzlich hat der Fuß gehalten. Aber es ist eine schwierige Situation. Ich sage, wir brauche ihn, wenn wir beim Cup Final Four reüssieren wollen. Daher müssen wir jetzt riskieren und schauen, dass wir ihm so viel wie möglich die Spielpraxis wieder geben.“

(Assistent Coach Klosterneuburg Dukes):

…in der Halbzeit über Predrag Miletic: „Man spürt, dass er noch nicht wirklich topfit ist. Er hat doch drei, vier Wochen kein einziges Spiel gespielt und er wird seine Zeit brauchen. Wir sind froh, dass er wieder da ist und er wird schon seinen Rhythmus finden.“

…in der Halbzeit über das in einer Woche anstehende Cup Final Four: „Das ist ein wirklich ganz besonderes Wochenende. Man spielt, um Titel zu gewinnen und die erste Chance kommt jetzt.“

…in der Halbzeit auf die Frage, ob die heutige Partie Einfluss auf das neuerliche Duell mit Kapfenberg kommenden Samstag haben kann: „Naja auf jeden Fall. Wir haben doch einiges, was wir neu machen wollen und natürlich wollen wir es heute nicht zeigen. Und ich glaube, dass die Kapfenberger auch ziemlich viele Karten noch verdeckt halten. In einem Spiel kann alles passieren, es ist ein „Do or Die“-Spiel.“

(Klosterneuburg Dukes):

…über das Spiel: „Wir haben wieder viel zugelassen im erste Viertel, Kapfenberg hat mit viel Selbstvertrauen gespielt. Da haben wir uns selber ein Loch gebuddelt. Wir müssen einfach besser verteidigen, ganz ehrlich.“

…über das anstehende Cup Final Four: „Wir haben noch was, was wir extra geben können. Wir haben heute leider nicht mit unserem vollen Potenzial gespielt. Schauen wir, dass wir es nächste Woche abrufen.“

(Klosterneuburg Dukes):

…vor dem Spiel über die Tatsache, dass er mit dem heutigen Einsatz gleich viele Einsätze (176) für die Dukes wie auch für die Kapfenberg Bulls hat: „Das hätte ich nicht gewusst. Das Herz ist sicherlich bei den Dukes. Kapfenberg war auch eine schöne Zeit, da war ich jünger. Aber mittlerweile ist mein Lebensmittelpunkt in Wien bzw. Klosterneuburg – und das passt so.“

…vor dem Spiel über seine starke Rückkehr nach der Verletzung. „Dass es so gut geht, hätte ich nicht geglaubt. Konditionell fehlt mir doch noch ein bisschen was. Ich war schon sehr müde, sowohl gegen Wien als auch gegen Fürstenfeld. Aber es hat gut geklappt.“

(Klosterneuburg Dukes):

…über seine Comeback-Leistung: „Es war ein schlechtes Gefühl, weil wir verloren haben. Ich habe trainiert und habe heute versucht, aber es war nicht gut. Ich brauche jetzt bisschen mehr Übung um in Form zu kommen. Ich glaube, es wird im Cup viel besser sein. Ich habe davor noch ein Spiel. Ich werde mein Bestes geben, um mit Form zurückzukommen.“

…über das Spiel: „Kapfenberg war das ganz Spiel besser. In ein paar Momenten waren wir gut, aber das ist nicht gut genug für Kapfenberg. Das ist ein gutes Team, das 40 Minuten ihr Basketball spielen kann. Wir spielen im Cup gegen sie und müssen dort viel, viel besser spielen als heute.“

(Kapfenberg Bulls):

…über das Spiel: „Ich glaube, wir haben unseren Game-Plan sehr gut behalten, haben wenige transition points abgegeben und haben unseren Vorteil in der Offensive ausgenutzt. Wir haben wie immer paar Fehler gemacht, haben aber auch viele gute Dinge heute gemacht.“

…über die Tatsache, dass im Spiel neun Dreier hintereinander gefallen sind: „Ich dachte, ich schaue Houston gegen Golden State – Dreier, Dreier, Dreier. Ich glaube, es war schön für die Zuseher, wenn so viele Dreier reingehen. Da haben beide Mannschaften gut geliefert.“

…über Xavier Ford: „Er ist ein harter Arbeiter. Er ist jeden Tag in der Halle, es wundert mich nicht, dass er Dreier trifft. Ich bin froh für ihn, dass er so viel getroffen hat. Er arbeitet viel daran und irgendwann kommt die Belohnung für die harte Arbeit.“

…über die Tabelle und Rang eins. „Wir haben noch ein paar Spiele in dieser Saison. Wir sind froh, dass wir oben sind, haben aber noch einen langen Weg vor uns. Die Liga in diesem Jahr ist sehr ausgeglichen.“

(Kapfenberg Bulls):

…über das Spiel und seine Leistung: „Die Mannschaft hat mich gut gefunden, hat mir auch immer wieder die Chancen gegeben. Und man hat Tage, an denen viel reingeht.“

…über das anstehende Cup Final Four: „Wir wollten ein Statement für dieses Spiel setzten. Natürlich ist es eine Sache des Selbstvertrauens. Wir wollten ihnen das Selbstvertrauen nicht geben, wir wollten das schon auf unserer Seite lassen.“

(Bundessportkoordinator für Basketball bzw. Assistent Coach Nationalteam):

…in der Halbzeitpause über sein Rolle als Bundessportkoordinator für Basketball: „Auch in Österreich gibt es weniger und weniger Talente und gute Spieler. Wir wollen kein Loch für das Herren-Nationalteam haben und deswegen müssen wir gleichzeitig reagieren und zahlreiche Maßnahmen unternehmen. Wir müssen uns Fokussieren auf die sogenannten Game-Fundamentals. Das muss ungefähr 50% von der ganzen Arbeit sein, natürlich abhängig von Kategorien. Konditionelle und taktische Vorbereitung sind die anderen 50%.“